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20. November 2017

„Talent im Land“ 2017

Hohe Auszeichnung für Stephanie Ivankovic

Unter dem Titel „Talent im Land“ fördern das Land Baden-Württemberg sowie die Robert-Bosch-Stiftung junge Menschen, die sehr gute schulische Leistungen zeigen und sich durch Ausdauer, Zielstrebigkeit und soziales Engagement auszeichnen. Welch hohen Stellenwert das Programm hat, zeigt, dass die Kultusministerin persönlich die jährliche Vergabe der Stipendien durchführt.

In diesem Jahr kam mit Stephanie Ivankovic (Klasse 8) erstmals auch eine Schülerin des FEG in den Genuss eines solchen Bildungsstipendiums. Und so wurde ihr die dazugehörige Urkunde am 15. November in Stuttgart direkt aus den Händen von Dr. Susanne Eisenmann überreicht.

Begleitet wurde sie dabei von einer kleinen Sandhäuser Delegation, bestehend aus ihrer Familie, inklusive der Taufpatin, die sie für das Programm vorgeschlagen hatte, und auch Schulleiter Peter Schnitzler hatte sich angeschlossen, um die Ehrung des Nachwuchstalents live mitzuerleben. Der bescheidenen Stephanie war der ganze Trubel um ihre Person fast schon zu viel, aber so ist es halt nun mal: Wer der Kultusministerin die Hand schütteln darf, kommt natürlich auch in die Zeitung.

Unter knapp 300 Bewerbern hatte sich sie zusammen mit 52 weiteren Jugendlichen durchsetzen können, und das zudem als die Jüngste von allen. Während die meisten Ausgezeichneten schon 16 Jahre alt sind, ist ihr diese Ehre bereits drei Jahre früher zuteilgeworden. Das ist auch deshalb von Bedeutung, weil sie ab sofort monatlich 150 Euro überwiesen bekommt, und zwar bis zum Abitur! Darüber kann sie frei verfügen und so vor allem ihre Interessen vertiefen, und da sie neben Esdo (einem Selbstverteidigungssport) neuerdings auch Basketball betreibt, lag es nahe, mit der ersten Rate gleich ein neues Spielgerät für die Jagd nach Körben anzuschaffen.

Neben der monatlichen Unterstützung erhält Stephanie Zugang zu einem umfassenden Seminar- und Bildungsprogramm und kann überdies an Regionaltreffen Kontakt zu den übrigen Stipendiaten halten. Wie wichtig gerade dieser Aspekt ist, wird deutlich, wenn man weiß, dass die Talente aus allen möglichen Ländern und Kulturkreisen stammen. So entsteht ein breites Netzwerk an interkulturellen Verbindungen, von dem alle Beteiligten auf lange Sicht profitieren sollen, z.B. auch in Form von Ratschlägen für Schule und Berufsplanung.