Aktuelles - Details  
10. Februar 2019

Bilinguales Profil wandelt sich: Verstärkter Englischunterricht für alle Fünft- und Sechstklässler

Eine besondere Attraktivität des Friedrich-Ebert-Gymnasiums liegt darin, dass man ab der 5. Klasse Englisch bilingual wählen kann, um auch Fachunterricht in der Weltsprache zu erleben. Das gehört zum Markenkern der Schule und dient insbesondere der Förderung der leistungsstarken Schüler.

Nun hat die Gesamtlehrerkonferenz beschlossen, das bilinguale Profil der Schule zum kommenden Schuljahr 2019/20 grundlegend zu verändern. Die Eltern müssen nicht mehr länger bereits mit der Anmeldung in Klasse 5 entscheiden, ob ihr Kind das bilinguale Angebot von Beginn an wahrnimmt.

Stattdessen erhalten künftig alle Kinder der beiden Eingangsstufen verstärkten Englischunterricht mit jeweils sechs Stunden, und zwar sowohl in Klasse 5 als auch in Klasse 6. Dadurch werden konsequent alle Sextaner in dem zeitlichen Fenster gefördert, in dem das Erlernen von Sprachen noch besonders leichtfällt.

Erst in der 6. Klasse fällt künftig die Entscheidung, ob man dauerhaft dem bilingualen Zug angehören möchte. Eine entsprechende Empfehlung wird im zweiten Halbjahr der 6. Klasse ausgesprochen. Da mit dem bilingualen Angebot durchaus ein Mehraufwand verbunden ist, dient die Umstrukturierung zugleich auch dem Schutz der übrigen Schüler vor einer denkbaren Überforderung. Man weiß am Ende der 6. Klasse voraussichtlich deutlich besser einzuschätzen, ob man willens und befähigt ist, die speziellen Anforderungen des Bili-Zugs bis zum Abitur erfüllen zu können.

Die für die Reform nötigen Poolstunden werden insbesondere den Methodenstunden entnommen, die bisher in den Klassen 5 bis 7 verankert sind. Um deren Wegfall zu kompensieren, wird es künftig zwei Methodentage geben: zunächst in Klasse 5 zu Schuljahresbeginn, um strukturiert ins Abenteuer Gymnasium starten zu können, sowie dann am Ende der 6. Klasse, gerade im Hinblick auf die ab der 7. Klasse obligatorischen Präsentationen in GFS-Form, die allen Schülern in den Klassenstufen 7 bis 12 bevorstehen. Außerdem soll das Erlernen der fürs Gymnasium benötigten Arbeitstechniken verstärkt in den Fachunterricht integriert werden.