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09. Dezember 2019

Den Opfern ihren Namen zurückgeben

Kooperation der Geschichtsneigungskurse mit dem Dokumentationszentrum der Sinti und Roma

Am Mittwoch, den 4.12.19, trafen sich Schüler der beiden JS2-Geschichtsneigungskurse von Frau Thomas und Herrn Müller-Praefcke mit Herrn Pflock, Historiker beim Heidelberger Dokumentationszentrums, um 200 Kindern und Jugendlichen ihren Namen zurückzugeben.
Die Gruppe junger Sinti und Roma war im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz ermordet worden und das einzige Zeugnis der meisten dieser Opfer waren die von den Tätern erstellten Namenslisten. Um diese zu individualisieren und personalisieren, gestalteten die Kursstufenschüler 200 handgeschriebene und bemalte Karten mit den Namen, Geburtsdaten und Herkunftsorten dieser jungen Menschen. Diese Karten werden zukünftig in "Museumskoffern" die sowieso schon eindrucksvolle Ausstellung des Heidelberg Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma bereichern. Für alle Beteiligten war dies sicherlich eine besondere Form der Erinnerungsarbeit.

Müller-Praefcke