Wettbewerb des Landtags  

Schülerwettbewerb des Landtags

Zum 54. Mal fand im Schuljahr 2011/2012 der Schülerwettbewerb des Landtags von Baden-Württemberg statt und „wie schon seit ewig“ nahmen auch in diesem Jahr wieder Schülerinnen und Schüler vom FEG mit Erfolg teil. Sehen lassen kann sich die Schar der TeilnehmerInnen: Insgesamt stellte das FEG Sandhausen in der diesjährigen Wettbewerbsrunde über ein Prozent der Gesamtteilnehmerzahl.

Sehen lassen kann sich auch die Zahl der Preisträgerinnen und Preisträger vom FEG, bei denen in diesem Jahr die TeilnehmerInnen aus dem Bereich Bildende Kunst besonders hervorzuheben sind. 46 Arbeiten stammen aus dem künstlerischen Sektor und befassten sich mit dem Thema „Gestalte ein Plakat, das für eine gesunde Lebensweise wirbt oder sich gegen ungesundes Leben wendet“. Dem Engagement der beiden Kunsterzieherinnen Renata Badarne und Marika Greising-Marzahn ist es zu verdanken, dass es zu dieser beachtlichen Teilnahme seitens des Friedrich-Ebert-Gymnasiums Sandhausen kam.

 Aus der Jahrgangsstufe 2, also aus dem Kreis der Abiturienten, nahmen drei Schülerinnen teil: Katharina Bahrdo, Valentina Elsner, und Verena Müller. Alle drei Schülerinnen haben sich mit Textarbeiten an dem Wettbewerb beteiligt. So verfasste beispielsweise Katharina einen mehrseitigen Text zu den Plagiatsvorwürfen gegen Karl - Theodor zu Guttenberg. Für SchülerInnen aus der Oberstufe sind Plagiate nicht zuletzt ein immer wieder aktuelles Thema, mit dem sie sich im Rahmen der „academic honesty“, konfrontieren müssen. Auf Deutsch lässt sich dieser Begriff frei übersetzen mit „Wie schaffe ich es, im Bereich wissenschaftlichen Arbeitens einwandfrei und ehrlich zu arbeiten und nicht, ohne dies ausdrücklich zu kennzeichnen, abzuschreiben und zu zitieren?“ Schülerinnen und Schüler selbst haben sich seit der Klassenstufe 7 bei ihren jährlichen GFS (für alle SchülerInnen am Gymnasium in Baden-Württemberg verpflichtende Zusatzleistungen) auch mit der Angabe von Quellen auseinander zu setzen. So gesehen ist die von Katharina selbst gewählte Fragestellung zur Teilnahme an dem Wettbewerb nicht nur für das Ergattern eines Sachpreises und einer Urkunde willkommen, sondern schärft in der intensiven Beschäftigung mit dieser Fragestellung auch ein Teilchen der eigenen Zukunft, die sich ganz sicher in der weiteren Ausbildung beispielsweise an einer Hochschulen genau auch dieser Herausforderung wird stellen müssen.

Hoch anzurechnen ist es allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an diesem wie an allen Wettbewerben, dass sie sich zu einer Teilnahme überhaupt entschlossen haben. In Zeiten von G8, wo allenthalben auch über Zeitknappheit gesprochen wird, ist es keine Selbstverständlichkeit mehr, sich Zusatzleistungen wie Wettbewerbsteilnahmen zu widmen, gleichwohl dies zunehmend als qualifizierende Leistung erwartet wird. Daher: Besonders herzlichen Glückwunsch an die FEGler, an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim 54. Schülerwettbewerb und ein dickes Dankeschön an die Lehrerinnen, die die Wettbewerbsarbeiten im Entstehungsprozess begleitet haben.

Gewonnen hat übrigens auch das Friedrich-Ebert-Gymnasium selbst, das für die jahrelange Wettbewerbsbetreuung und Wettbewerbsteilnahme auch eine Urkunde erhielt.