GFS-Richtlinien  

Richtlinien zu GFS

Allgemeine Richtlinien für GFS

  • In den Klassenstufen 7 bis 10 ist jeder Schüler zu einer GFS pro Schuljahr verpflichtet. Diese sollen in aufeinanderfolgenden Jahren in unterschiedlichen Fächern erbracht werden.
  • In der Kursstufe ist jeder Schüler im Laufe der Jahrgangsstufe in drei Fächern seiner Wahl zu einer GFS verpflichtet. Diese werden in der Regel in den ersten drei Halbjahren abgelegt. Darüber hinaus hat der Schüler in einem weiteren Fach seiner Wahl das Recht zu einer vierten GFS.

 Organisation

  • In allen Fächern sind GFS möglich.
  • Die Anzahl der angebotenen GFS pro Fachlehrer errechnet sich aus der Wochenstundenzahl des Faches mal 1,5 (also in einem zweistündigen Fach können zumindest drei GFS gehalten werden). Die Annahme weiterer GFS ist die Entscheidung des Fachlehrers.
  • Auf Nachfrage erklärt der Fachlehrer interessierten Schülern am Anfang des Schuljahres seine Anforderungen und Bewertungsmaßstäbe.
  • Der Schüler legt in Absprache mit dem Fachlehrer bis spätestens vor den Herbstferien das Fach seiner GFS verbindlich fest. Schüler, die sich nicht an diesen Termin halten, bekommen von der Schulleitung oder dem Klassenlehrer (in Rücksprache mit dem betroffenen Fachlehrer) das Fach zugeteilt, in dem sie die GFS halten müssen.
  • Die Festlegung wird vom Fachlehrer im Klassenbuch notiert.
  • Der in Absprache mit dem Fachlehrer festgelegte Termin ist einzuhalten. Nur bei besonders begründeten Ausnahmefällen und mit Einwilligung des Fachlehrers, bei dem die GFS gehalten werden soll, ist eine Terminverschiebung möglich. Die unentschuldigte Nichteinhaltung des vereinbarten Termins führt zur Note ungenügend.
  • Im Krankheitsfall o. Ä. muss der Schüler den Fachlehrer spätestens am Morgen des geplanten GFS-Termins durch einen Anruf beim Sekretariat über diese Verhinderung informieren.
  • Der Schüler muss sich selbstständig um die Materialrecherche und die Vorbereitung der GFS kümmern. Das komplette Material für die GFS (inklusive Handouts im Klassensatz) ist vom Schüler zu besorgen. Computer, Beamer und Computerräume können im Vorfeld über den Fachlehrer reserviert werden.

Art und Umfang

  • GFS haben in der Regel einen schriftlichen und einen mündlichen Anteil.
  • GFS sind in der Regel mündliche Präsentationen mit schriftlicher Zusammenstellung der wichtigsten Aussagen und Inhalte. Dabei werden in der Kursstufe u.U. schriftliche Ausarbeitungen verlangt. Je nach Fach sind auch experimentelle Vorträge oder Präsentationen eigener Forschungsergebnisse möglich.
  • Die GFS kann auch eine schriftliche oder kreative Arbeit sein oder die Gestaltung einer Schulstunde umfassen. Eine schriftliche GFS wird in jedem Fall auch durch eine mündliche Befragung durch den Fachlehrer (Kolloquium) ergänzt.
  • Wettbewerbsbeiträge können nach Rücksprache mit dem betreuenden Fachlehrer als GFS gewertet werden, wenn sie den entsprechenden Anforderungen genügen. Die Entscheidung über die Note trifft dabei allein der Fachlehrer, unabhängig von Erfolg oder Misserfolg der Arbeit bei dem Wettbewerb.
  • Der zeitliche Rahmen einer Präsentation einer GFS umfasst in Klasse 7 mindestens 10 Minuten reiner Redezeit und steigt bis Klasse 10 auf mindestens 20 Minuten an. Ergänzend kommen noch Elemente der Klassenaktivierung, Medieneinsatz usw. hinzu. Im Anschluss an den Vortrag kann ein den Inhalt vertiefendes Gespräch (Kolloquium) stattfinden.
  • Nach Absprache mit dem Fachlehrer sind Gruppenarbeiten (bei Nachweisbarkeit der Einzelleistung) möglich.

Inhalt

  • Die GFS können Teile des Lehrplans übernehmen.
  • Sie orientieren sich in der Regel thematisch am laufenden Unterricht, sodass die Ergebnisse in den Unterricht einfließen. Insofern können die Inhalte einer GFS auch für Klassenarbeiten relevant sein.
  • Eigene Themenvorschläge sind willkommen, müssen aber genau mit dem Fachlehrer abgesprochen und genehmigt werden.

Bewertung

  • Die Bewertungskriterien werden zu Beginn des Schuljahrs vom Fachlehrer interessierten Schülern bekannt gegeben.
  • Bei der Bewertung hat der Inhalt ein besonderes Gewicht. Die Kriterien für die Benotung sind vor allem:

-  Korrektheit des Inhalts

- Eigenständige Verarbeitung des Inhalts

- Qualität der Präsentation bezüglich des Inhalts und bezüglich der Präsentationsform

  • Der Fachlehrer kann von dem Schüler eine unterschriebene Erklärung einfordern,

- dass dieser die Arbeit selbständig angefertigt,

- alle Quellen angegeben und

- alle Übernahmen als solche gekennzeichnet hat.

  • Täuschungsversuche - z.B. ungekennzeichnete Übernahme von anderen Texten – führen zu einer erheblichen Notenverschlechterung bis hin zur Note ungenügend.
  • Die unentschuldigte Nichteinhaltung des vereinbarten GFS-Termins führt zur Note ungenügend.
  • Der Schüler hat das Recht, die Note für seine GFS und eine Begründung zeitnah zu erhalten.

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