Schullandheim 6e  

Landheim der Klasse 6e im Kleinwalsertal

Vom 11. bis 15.Juli 2016 ging die Klasse 6e mit ihren Lehrer (Kröger/Hauk) nach Hirschegg ins Kleinwalsertal. Was die Gruppe dort erlebte, können Sie anhand einiger Schülerberichte erfahren:

Landschulheim im Kleinwalsertal

Wir fuhren mit dem Zug von St. Ilgen nach Heidelberg los. Dort stiegen wir in den Zug nach Ulm und in Ulm in den Zug nach Oberstdorf. In Oberstdorf brachte der Gepäckdienst unser Gepäck bis zur Jugendherberge. Wir fuhren mit dem Bus zur Jugendherberge namens Schlössle. Als wir dort ankamen, begrüßten uns Marvin und Norbert, die Leiter, und Herr Kröger und Frau Hauk gaben die Zimmereinteilung bekannt. Nach einer kurzen Pause wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Einmal in die Gruppe Marvin und in Gruppe Norbert. Wir haben immer alles in den Gruppen gemeinsam gemacht. Wir mussten als erstes jeder alleine unter einem schwingendem Seil durchlaufen, dann ohne Freischwung zwischen zwei Personen und als letztes die die ganze Gruppe gemeinsam. Nun wurde unseres Material durchgeschaut und entschieden, wer sich Material leihen musste. Jetzt hatten wir Freizeit bis 18:00 Uhr, denn dann gab es Abendessen. Am ersten Abend gab es Kaiserschwarm. Am nächsten Tag gab es um 8:00 Uhr Frühstück. Jeder hatte zwei Brötchen zum Frühstück und für das Lunch zur Verfügung. Jeder musste sich ein Lunch für das Mittagessen schmieren. Nach dem Frühstück packten wir unseren Rucksack und liefen, jeweils in der Gruppe los. Als wir beim Abseilen ankamen, hatten wir eine halbe Stunde Zeit. Danach zeigten die Leiter uns, wie man den Gurt und den Helm richtig feststellt. Als jeder Gurt und Helm an hatte, liefen wir zu der Stelle hoch, von der wir uns abseilten. Zuerst zeigten die Leiter uns, wie das ganze funktioniert und dann durften wir anfangen uns abzuseilen. Leider misste es nach ungefähr 8 Schülern abgebrochen werden, da es anfing zu gewittern. Also mussten alle, die noch nicht aus 25 Metern Höhe abgeseilt waren, wieder nach unten laufen. Nach einer Stunde heim laufen, erreichten wir das Haus Schlössle. Als alle trocken waren, trafen wir uns noch kurz mit den Leitern in den Gruppen und schauten uns die Karte genauer an, da wir am nächsten Tag auf die Schwarzwasserhütte wanderten. Nun schrieben wir noch die Packliste und dann hatten wir wieder bis zum Abendessen Freizeit.

Dienstags gab es Pommes und Schnitzel. Um 22:00 Uhr war Zimmerruhe. Am nächsten Morgen gab es Frühstück und jeder richtete seinen Lunch. Jetzt war Zeit, dein Rucksack fertig zu packen. Nachdem alle fertig waren, liefen die Gruppen los.Wir duften bestimmen, wann, warum und wie lange eine Pause sein soll. Der Weg ging oft sehr steil nach oben und das Wandern wurde dadurch anstrengender. Nach ungefähr dreieinhalb Stunden kamen wir an der Hütte auf 1651m Höhe an. Als wir eine Pause auf der Hütte gemacht hatten, wanderten wir zum Gipfel namens Steinmantel. Das Gipfelkreuz befindet sich auf 1981m. Die Wanderung war sehr schwer, da es regnete und es rutschig war. Auf dem Weg nach oben hörten wir die Laute der Murmeltiere. Es war ein tolles Gefühl oben angekommen zu sein. Als wir wieder unten in der Hütte waren, gab es Nudeln und Gemüse und Salami. Ebenfalls war dort auch Hüttenruhe um 22:00 Uhr.

Nach dem Frühstück wanderten wir bei Regen wieder nach Hause. Runter ging es richtig schnell und leichter. Es war auch nicht so anstrengend. Als wir dort waren, machten wir noch einen Abschluss mit den Leitern und jeder sollte einen Brief an sich selber schreiben. Danach hatten wir Freizeit bis zum Abendessen. Es gab Wurst, Steak und Kartoffeln.

Am nächsten Tag musste jeder seinen Koffer packen, denn nach dem Frühstück ging es wieder nach Hause. Der Gepäckdienst holte wieder unser Gepäck ab und brachte es zum Bahnhof. Wir fuhren mit der 6a zusammen mit dem Bus zum Bahnhof. Dort hatten wir ungefähr eine halbe Stunde Aufenthalt. Danach ging es mit dem Zug von Oberstdorf nach Ulm. In Ulm dann in den Zug nach Heidelberg und zuletzt nach St. Ilgen, wo die Eltern auf uns warteten.

Kiwan

Meine Woche im Landschulheim

Am 11.7.2016 um ca. 8.00 Uhr konnte es losgehen. Ich traf mich mit meiner Klasse und den Lehrern. ,,Nur noch wenige Minuten, dann geht es los." Der Zug war da. Nachdem wir uns alle in den Zug quetschten, fuhr der Zug los. Nach einer Weile waren wir im nächsten Zug, der einzelne Abteile hatte. Das war ein eindeutiges Plus. In jedem Abteil waren sechs verstellbare Sessel, wenn man alle nach vorne stellte, entstand ein ,,Bett". Dort drin war alles dicht, was Geräusche betrifft. In diesem Raum konnten wir sogar laute Musik hören, ohne dass es irgend jemand hörte bzw. Mit Julian, Lambros, Alessio und Linus war auch für Spaß gesorgt. Danach mussten wir erst unsere Koffer bei Freddi ins Auto packen, der das Gepäck für uns zur Jugenderberge, Schlößle in Baad, brachte. Danach nahmen wir ein Bus, der uns bis zum Anfang des Kleinwalsertals brachte. Diese Fahrt dauerte 40 Minuten, die schnell vergingen. Dort angekommen, trafen wir auf Meike (Die Chefin des Schlößles), Norbert (Gruppenleiter meiner Gruppe) und Marvin (Gruppenleiter der anderen Gruppe), die uns auch die Gruppen verrieten. Danach sagten uns Frau Hauk und Herr Kröger die Zimmerverteilung.

Ich war glücklich, weil ich mit Alessio, Justin, Kiwan und Tim in ein Zimmer kam. Spät am Nachmittag haben wir eine Art ,,Testwanderung" gemacht, die ca. 45 Minuten dauerte. Spät am Abend sind wir dann schlafen gegangen. Am nächsten Tag sind wir eine Weile gelaufen, nach einer Dreiviertelstunde waren wir am ,,Abseilort". Wir sind mit Helmen, Gurten und Seilen ausgerüstet hoch gegangen. Norbert und Marvin bauten alles auf und plötzlich war ich dran mit abseilen. Ich hing, am Seil abgesichert von Alessio und Stella, aber auch von mir selbst. Ich hatte es geschafft. Das war ein unbeschreibliches Gefühl. Im Regen liefen wir zurück. Total nass und durchnässt ging ich duschen. Das beste jedoch war der Tischkicker, der dauerhaft besetzt war. Am Mittwoch ging es los. Wir wanderten ca. 4 Stunden zur Schwarzwasserhütte, in der wir unsere Sachen in den Schlafraum brachten und direkt von da aus auf den Gipfel des Steinmantels stiegen. Das Gipfelkreuz anzufassen und zu spüren, war unglaublich. Bei Regen quälten wir uns schnellstmöglich runter und in die Hütte. Am Abend waren die Jungs laut und hielten die anderen vom Schlafen ab. Am nächsten Morgen waren es aber einige Mädchen, die mit ihren Kaffeekränzchen die ganze Klasse aufweckten.

Trotzdem war es ein tolles Erlebnis. Wir wanderten in ca. 2 Stunden den Weg zurück, erstaunlich. Am Abend dieses Tages machten wir eine Art bunten Abend, bei dem wir einige Spiele spielten. Am Freitag war alles schon vorbei. Wir fuhren mit dem Bus zum Bahnhof, wo wir erstmal eine Pause hatten, in der wir zu einkaufen gingen, um uns genug Proviant zu besorgen. Die Zugfahrt war irgendwie toll, weil ich mich sehr auf meine Eltern gefreut habe und mein Zimmer. Zu Hause erzählte ich alles. Inklusive: Dass es eine tolle Zeit war und ich Spaß hatte. Ein tolles Erlebnis!

Daniel