Über die Stadt Sulmona  

Über unsere Partnerstadt Sulmona

Sulmona ist eine italienische Kleinstadt in der Provinz Aquila.

Die Stadt zählt etwa 25.000 Einwohner und liegt in reizvoller Lage in einem weiten Tal mitten in den Abruzzen, das von den höchsten Bergen der Appenninenkette umgeben ist.

 


Nach alter Tradition soll "Sulmo", italisches "oppidum" und römisches Munizipium von Solimo Frigio, dem Freund des Aeneas, gegründet worden sein. Hier wurde der lateinische Dichter Ovid geboren, der seine Herkunft im berühmten Hemistichium "Sulmo mihi patria est" unsterblich machte. Die Initialien dieses Satzes erscheinen seit dem Mittelalter auf dem Wappen der Stadt.


Sulmona hat als mittelalterliche Kleinstadt einiges zu bieten. Obwohl die Stadt in ihrer Vergangenheit oft unter Erdbeben zu leiden hatte, sind zahlreiche und schöne Plätze und Monumente zu entdecken, wie etwa die Piazza XX settembre, die nach dem Tag der italienischen Einigung im Jahr 1870 benannt ist.

 

In der Mitte des Platzes steht die Statue Ovids des größten Sohnes der Stadt und eines der größten lateinischen Dichter, im Jahre 43 v. Chr. in Sulmona geboren, im Jahre 17 in Tomi am Schwarzen Meer gestorben. Am Rand des Platzes befindet sich der kleine Palast aus dem Jahre 1484, den der Venezianer Giovanni dalle Palle bauen ließ. Daneben befindet sich das einstige Kloster der Jesuiten, das heute ein Gymnasium beherbergt


Kulinarische Spezialitäten

Als kulinarische Spezialität produziert man hier den roten Knoblauch "l'aglio rosso di Sulmona", der wirklich nur in dieser Gegend angebaut wird und einen intensiven Geschmack besitzt. 

Außerdem werden hier der Rosso Montepulciano d'Abruzzo D.O.C. sowie der Rosé Cerasuolo oder der weiße Trebbiano Wein angebaut.


Eine weitere Besonderheit, für welche die Stadt bekannt ist, sind die "confetti di Sulmona". Sie werden nach alten klassischen Rezepten hergestellt und sind als solche einzigartig. Die confetti gibt es in zahlreichen Variationen. Eine, die besonders ins Auge sticht, sind die confetti "glasierte Mandeln in Blumenform".


Piazza Garibaldi

 

Ein weiterer eindrucksvoller Platz ist die Piazza Garibaldi, auf der Märkte und Messen, sowie alle großen Stadtfeste Sulmonas und besonders die Tjoste - ein ritterliches Zweikampfspiel mit der Lanze zu Pferd - stattfinden. Umrahmt wird der Platz von den grauen Bögen des Aquädukts aus dem 13. Jahrhunderts, der Barockecke des Klosterkomplexes Santa Chiara, die im Inneren wertvolle, mittelalterliche Fresken bietet.

Weitere Besonderheiten sind die vergoldeten Strukturen der Fassade von San Filippo aus dem 14. Jahrhundert, die aus der ehemaligen Kirche Sant'Agostino mit dem schönen Relief des Hl. Martin stammt. Hinzu kommen die verschiedenen kleinen Paläste und die bescheidene Kirche San Rocco. In der Mitte des Platzes steht der aus hartem Kalkstein der Maiella (einem nahe gelegen Nationalpark) bestehende Brunnen.


Acquedotto medievale, Chiesa di San Francesco della Scarpa

Das Aquädukt wurde von den Einwohnern Sulmonas zur Zeit des Stauferkönigs Manfred errichtet und ist trotz der Schäden im Laufe der Zeit noch sehr gut erhalten. Es besteht aus 21 Spitzbögen aus Stein, die den großen Marktplatz, Piazza Garibaldi, begrenzen.


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