Die bereits bei Olympia sehr ansehnliche Art Basketball im 3x3 Format auf einen Korb zu spielen, hält nun auch zunehmend Einzug in die breite Masse der Fans, Vereine, Trainer und Spieler. Mit sehr viel mehr Tempo, Physis und mehr Platz für besondere Kunststücke mit Ball von teils übermotivierten Freigeistern, werden Zuschauende wie Spieler nur so in den Bann des Geschehens gezogen. So haben auch die Basketballer der Altersklassen U18 und U20 des FEG dieses Jahr bei dem 3x3 Format bei „Jugend trainiert für Olympia“ teilgenommen.
Gespielt wurde mit je drei Spielern auf dem Feld inklusive einem Auswechselspieler. Nach jedem Korberfolg muss die Mannschaft, die den Korb nicht erzielte, den Ball über die Dreierlinie bringen und darf dann den Korb wieder attackieren. Auswechslungen, Fouls und Ausbälle werden von den Spielern selbst koordiniert und angesagt. Beide Teams haben insgesamt 8 Minuten Zeit, so viele Körbe wie möglich zu erjagen.
Das Turnier, von Anfang an eine organisatorische Meisterleistung, haben sich in je zwei Altersklassen doch insgesamt 28 Teams angekündigt, startete deutlich verspätet, da sich einige Teams verspäteten, nicht kamen oder die Halle nicht fanden. Kurzerhand überarbeitete man zweimal den Turnierplan und so verzögerte sich der Start um eine gute Stunde.
Als dann die Spieler grünes Licht bekamen, gab es kein Halten in der Hardtwaldhalle mehr. Für das U20 Team des FEG ging es direkt gegen das stärkste Team des Turniers und den späteren Sieger. Anfänglich machte der Favorit seine Überlegenheit deutlich und erwarf sich ein kleines Polster. Doch man hielt physisch dagegen, kämpfte um jeden Rebound und dank einer enorm starken Wurfquote von 5 getroffenen Dreiern wendete das FEG-Team das Blatt, riss das Spiel an sich und gewann.
Die restliche Vorrunde verlief leider unglücklicher, man verpennte im wahrsten Sinne des Wortes, an diese Leistung anzuknüpfen und verlor mehr oder weniger unnötig zwei Spiele und kam so nur in die Gruppenphase um die Platzierung der hinteren Plätze. Hier konzentrierte man sich auf den Spaßfaktor und ließ das Turnier locker austrudeln.
Parallel spielte unser U18 Team. Man spielte konsequent und kompromisslos jeden Gegner aus und qualifizierte sich ohne jeden Makel zur zweiten Runde um das Weiterkommen. Die zweite Runde wurde umkämpfter. Da die Spieler selbst die Fouls ansagen sollten, wurde das meist gemacht und oft einfach „vergessen“. Hier musste man erstmals Charakter beweisen, sich in die Partien beißen. Am Ende standen zwei Siege, ein Unentschieden gegen das LFG Mannheim und eine verdammt knappe Niederlage gegen das Löwenrot-Gymnasium, aber auch das Weiterkommen ins Landesfinale nach Ludwigsburg als zweitplatzierte Mannschaft.
Trotz des ganzen Durcheinanders blieben unsere Teams fest im Sattel und das vor allem dank des Einsatzes von Frau Schmid und Frau Kunz, die stetig gegen das Chaos ankämpften und das Ganze erst ermöglichten. Vielen Dank euch beiden!
Teams:
- U20: Oliver Rouimyate, Tom Zauritz, Malte van de Ven und Laurenz Gutzeit
- U18: Moritz Vogel, Stefan Sora, Tim Kalb und Elias Meier
- Coach: Benjamin Rupp