Ausflug der Robotik AG zur Explore Science

Am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, besuchte die Robotik AG die Explore Science im Mannheimer Herzogenriedpark. Die Schüler der Robotik AG trafen sich um acht Uhr morgens am Bahnhof St. Ilgen, um gemeinsam Richtung Quadratestadt zu fahren. 

Am Ort des Geschehens angekommen, kristallisierten sich sofort zwei Gruppen heraus. Einmal eine kleinere, zusammengesetzt aus sieben älteren Schülern, welche sich sofort auf den Weg in Richtung Wettbewerbszelt mit ihrer vorbereiteten Sortiermaschine machte, die mithilfe eines Sensors schwarze und weiße Ping Pong Bälle sortieren kann, sowie einer größeren Gruppe, welche aus dem Rest der AG bestand und den Tag mit Workshops verbrachte.

Die Wettbewerbsgruppe machte sich sofort an die Arbeit, ihre „Maschine“ an ihrem dafür zugewiesenen Platz aufzubauen. Ihre Konstruktion war ein absoluter Augenfang, was man aus zahlreichen Reaktionen von anderen Teams entnehmen konnte. Sie hatten nämlich eine zwei Meter hohe Zuführung für die Ping Pong Bälle in die eigentliche Sortiermaschine gebaut, welche aus einem acht Meter langem Entwässerungsschlauch und zwei alten Kartenständern bestand. Dies war notwendig, da Teil der Aufgabe war, die 200 zu sortierenden schwarzen und weißen Bällen ohne menschliche Hilfe innerhalb von 3 Minuten in den Sortier-Apparat, welcher in unserem Fall aus Lego bestand, ohne Komplikationen einzuleiten.

Zuerst schien bei dem Aufbau alles nach Plan zu laufen, bis nach einem Probeversuch sich der Sensor, welcher zur Erkennung der unterschiedlichen Farben benötigt wurde, als Problem herausstellte. Die Lichtverhältnisse vor Ort wichen sehr stark von den Erwarteten ab, sodass die Maschine nicht mehr fähig war, Schwarz und Weiß zu unterscheiden. 

Es war zum Glück möglich, den Code des Lichtsensors nach zahlreichen Softwareproblemen behelfsmäßig anzupassen, sodass das Team vor der Jury überhaupt eine Chance hatte.

Als es schließlich zum finalen Durchlauf, welcher bewertet wurde, kam, schaffte es die Gruppe, 67 Ping-Pong-Bälle von 200 Möglichen in den drei Minuten richtig zu sortieren, was leider für keine Platzierung unter den ersten 10 Mannschaften reichte.

Nach dem aufreibenden Wettbewerb gab es noch einen Workshop für das Team, welcher den Jugendlichen die Grundlagen der Quantenlogik auf spielerische Weise mithilfe von unterschiedlichsten Methoden wie Augmented Reality präsentierte.

Zum Schluss hatten alle noch einmal Zeit, sich auf dem Gelände selbst umzuschauen, bevor es wieder um ungefähr 16 Uhr in Richtung Bahnhof ging. Trotz einiger technischen Problemen war der Tag für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Ein besonderer Dank geht an Frau Bretthauer, Frau Henrich, Frau Kienle und Herrn Gund, welche den ganzen Tag überhaupt erst ermöglicht haben.

 Leonard Brunner